Die Halbinsel Olympic

Gepostet von ea on Friday, 2016-09-16
Geposted in [Washington-2016]

Unser Weg führt uns heute einmal um die Halbinsel Olympic. Wir starten früh morgens in Bremerton, über Port Angeles, nach Forks und La Push, bis hin nach Olympia.

In Port Angeles besuchen wir das Olympic Nationalpark Visitor Center, in welchem man sich über den Olympic-Nationalpark informieren kann - welche Vegetation auf der Halbinsel wächst, welche wilden Tiere dort leben, wie die Gegend geschützt wird,  welche interessanten Ausflugsziele es gibt, welche Wanderwege durch die Olympic Montains führen, kurzum alles was den Besucher interessieren könnte wird hier beantwortet. Zu diesem Zweck stehen einige Ranger zur Verfügung um die Fragen der Besucher zu beantworten.

Für Kinder ist hier ein extra Zimmer eingerichtet in welchem sie sich über die Flora und Fauna informieren können. Es steht auch eine kleine Ranger Station zum Spielen zur Verfügung, sowie reichlich Möglichkeiten um zu Malen oder sich anderweitig zu beschäftigen.

Nachdem wir hier alles genauestens erkundet und reichlich ausgestellte Tiere bewundert haben, ging unsere Reise weiter, entlang dem Elwha River zu den Madison Creek Falls.

Der Wasserfall ist über einen kleinen, idyllisch gelegenen Wanderweg zu erreichen. Es gibt einen zweiten Wasserfall weiter oben, aber dieser ist nicht über ausgeschilderte Wege zu erreichen.

Weiter geht die Fahrt durch den Nationalpark, die Natur ist einfach nur schön anzusehen. Mal fahren wir an riesigen Waldgebieten vorbei, dann wieder an prächtigen Seenlandschaften. Am Lake Crescent ist die Aussicht so wunderschön, dass wir für einen Moment anhalten und die Aussicht auf dieses schöne Fleckchen Erde genießen. Es sind einige Boote auf dem See unterwegs, und wir sehen auch Hinweise auf Camping Plätze und Lodges. Anscheinend ein sehr beliebtes Ausflugsziel im Sommer.

Die beiden Orte Forks und La Push sind durch die Twilight Saga bekannt geworden, daher war es mein Wunsch in Forks die Highschool sowie die Polizeistation zu besuchen.

Nach dem obligatorischen Beweisfoto am Ortsschild sind wir diese beiden Stationen besuchen gefahren. Nunja, wie im Film sieht es wirklich nicht aus. Genauer gesagt haben die Gebäude und die Umgebung gar keine Ähnlichkeit mit den Filmen.

Aber hey, ich kann jetzt sagen, dass ich dort war ;-). Weiter geht es nach La Push…

Von Forks nach La Push führt die Washington State Route 110 zum Reservat der Quileute Indianer. Ungefähr in der Mitte des Weges steht ein Schild:

La Push selbst ist irgendwie nicht der Rede wert, kleiner Ort, die Schule ist noch kleiner als die Kirche und es gibt ein einzelnes Restaurant am Wasser. Zu allem Überfluss fiel im gesamten Gebiet auch noch der Strom aus, so dass das Restaurant nicht mal ein warmes Mittagessen zubereiten konnte.

Das einzig interessante war die Küste. Viel Nebel auf dem Wasser, Treibholz am Ufer, felsige Klippen im Hintergrund, alles in allem dann doch so wie der Film die Umgebung vermittelt hat. Typisches Nordwest Wetter halt, hat mir gefallen.

Nachdem wir die wichtigen Stationen aus der Twilight Serie gesehen haben, wurde es Zeit den Weg nach Olympia anzutreten. Auf der langen Autofahrt dorthin (einmal komplett um die westliche und südliche Halbinsel drumherum) ist uns ein Schild mit der Aufschrift “große Zeder” aufgefallen. Eine gute Gelegenheit, eine Pause einzulegen und dort etwas auf dem Wurzelwerk herumzuklettern.

Nach einem Erlebnisreichen Tag erreichen wir am Abend Olympia, die Hauptstadt von Washington.


Kategorien: [Washington-2016]

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